Als eine der ältesten und bekanntesten Marken des Musikgeschäfts hat Gibson einige der wertvollsten und geschätztesten Instrumente aller Zeiten hergestellt. An der Bestimmung des genauen Zeitpunkts der Herstellung eurer Gibson, kann viel hängen: Ein Unterschied von nur einem Jahr – und manchmal sogar einigen Monaten – kann einen vierstelligen Wertunterschied bedeuten.
Wir hoffen, den Datierungsprozess und damit auch die Bewertung so einfach, genau und transparent wie möglich zu gestalten. Mit Hilfe dieses Leitfadens solltet ihr in der Lage sein, das Jahr eures Instruments zu bestimmen und dann den Reverb Price Guide heranzuziehen, um seinen Wert zu ermitteln – und das alles kostenlos.
Bei vielen Vintage-Instrumenten erfordert die Bestimmung des Herstellungsdatums nicht viel mehr, als die Seriennummer durch ein Nachschlagewerk laufen zu lassen.
Während beispielsweise Martin Gitarren aber seit dem 19. Jahrhundert ein einheitliches, konsistentes Nummerierungssystem verwenden, hat Gibson seit der Gründung im Jahr 1902 mehrere verschiedene Seriennummernformate verwendet, was bedeutet, dass sich einige Formate und Nummern über Jahrzehnte hinweg überschneiden. Daher ist es besonders wichtig, zunächst die allgemeine Ära zu ermitteln, in der euer Instrument hergestellt wurde, bevor das genaue Herstellungsdatum durch eine Seriennummer festgestellt wird.
Wenn euch die Vorgeschichte um den Zeitpunkt des Kaufs des Instruments bekannt ist, kann dies einige grobe Anhaltspunkte über seine Ära liefern. Das allgemein sichtbarste Beweisstück auf dem Instrument wird jedoch das Logo auf der Kopfplatte sein.
1902 bis Ende 1920er

Das ursprüngliche Logo enthielt die schräg in Perlmutt eingelegte Aufschrift "The Gibson" mit einer fast handgeschriebenen wirkenden Schreibschrift. Dies wird manchmal auch als Slanted-Script-Logo bezeichnet.
Einige frühere Exemplare aus den Jahren 1903 bis 1907 hatten das Logo nicht schräg eingelegt oder verzichteten ganz darauf. Vor 1902 gebaute Exemplare hatten anstelle eines Logos eine Sterneinlage oder einen Halbmond.
Ende 1920er bis 1933

Das Script-Logo setzt sich ohne die Schräge fort. Einige Flattop-Gitarren dieser Ära begannen, das Wort "The" im Inlay wegzulassen.
1933 bis 1947
Ab 1933 hatte Gibson das "The" aus allen Logos gestrichen, während die Schrift "Gibson" beibehalten wurde. Mitte der 30er Jahre wurde die ursprünglich dünne Schrift bei den höherwertigen Modellen durch eine dickere Schrift ersetzt, bis zum Ende des Jahrzehnts folgte die gesamte Produktpalette.


Von 1943 bis 1947 bestand das Logo aus einer dicken goldenen Schrift, die als "Banner-Logo" bekannt war. Bei einigen Modellen (LG-2, J-45, SJ, ausgewählte L-50er) war in der Mitte der Kopfplatte ein wirkliches Banner mit der Aufschrift "Only a Gibson Is Good Enough" angebracht.
1947 bis heute
Das "Block Logo" debütierte nach dem Zweiten Weltkrieg und bleibt das Gesicht des Unternehmens. Zwischen 1961 und 1981 gab es winzige Änderungen, bei denen Buchstaben in der Schriftart miteinander verbunden wurden, aber das Hauptlogo behielt das gleiche Aussehen.

1968 bis 1972

Gibson hörte bei einigen Instrumenten auf, das i im Logo zu punktieren. Die meisten Modelle erhalten 1972 wieder ein punktiertes i, der Rest folgt ab 1981.
Abgesehen von den Logos hat jede Epoche bestimmte Erkennungsmerkmale wie Hardware (Mechaniken, Knöpfe, Platten usw.), Tonabnehmer, Art der Ausführung und Elektronik im Inneren, die Hinweise darauf geben können, wann ein Instrument hergestellt wurde – allerdings ohne endgültiges Urteil.
Viele ältere Instrumente können Nachbauten oder andere Nicht-Originalteile haben, einschließlich einer Nicht-Originallackierung. Daher ist es möglicherweise irreführend, sich ausschließlich auf die äußerlichen Merkmale einer Gitarre zu verlassen.
Die Dicke der Kopfplatte ist jedoch nicht so anfällig für Veränderungen oder Ersatz. Vor Mitte 1950 waren die meisten Gibson-Kopfplatten, im Profil betrachtet, an der Oberseite dünner. Nach 1950 hatten die Kopfplatten eine einheitliche Dicke.
Datierung einer Gibson nach Werksbestellnummer (FON)
Gibson hat in der Vergangenheit zwei verschiedene alphanumerische Formate für die Katalogisierung der Instrumente verwendet: Seriennummern und FONs (Factory Order Numbers). Die Instrumente haben im Allgemeinen eine oder beide dieser Nummern gestempelt oder geschrieben, entweder im Inneren des Korpus (allgemein bei früheren Modellen der Fall) oder auf der Rückseite der Kopfplatte.
FONs waren Gibsons Art, die Chargen von Instrumenten während der gesamten Produktion intern zu verfolgen. Diese datieren ein Instrument im Allgemeinen früher als die Seriennummer, da sie typischerweise in den frühen Phasen der Montage angebracht wurden.
Einige frühere Modelle der unteren Preisklasse hatten überhaupt keine Seriennummer, so dass die FON in diesen Fällen die einzige numerische Kennung war. Ein FON bestand in der Regel aus einer 3-, 4- oder 5-stelligen Batchnummer, in den meisten Fällen gefolgt von einer oder zwei weiteren Nummern.
1902 bis 1945 FON-Übersicht
| Jahr | FON Batchnummer Bereich |
| 1902 - 1916 | 1 bis 3650 |
| 1917 - 1923 | 11000 bis 12000 |
| 1924 - 1925 | 11000A bis 11250A (einschließlich Endbuchstabe) |
| 1925 - 1931 | 8000 bis 9999 |
| 1931 - 1933 | 1 bis 890 |
| 1934 | 1 bis 1500 |
| 1935 | 1A bis 1520A |
| 1936 | 1B bis 1100B |
| 1937 | 1C bis 1400C |
| 1938 | 1D bis 1000D |
| 1939 | 1E bis 980E |
| 1940 - 1945 | 1 bis 7900 (manche mit, manche ohne Buchstabe) |
Von 1935 bis 1942 enthielt die FON einen Buchstaben-Zusatz. Während des Zweiten Weltkrieges hörte diese Einheitlichkeit auf und wurde Anfang der 1950er Jahre wieder aufgenommen.
Um die Sache noch komplizierter zu machen, gab es von 1938 bis 1941 manchmal einen zweiten Buchstaben, der die Marke angab (G für Gibson, K für Kalamazoo, W für Recording King) und manchmal sogar einen dritten Buchstaben, der "Electric" angab (den Buchstaben E). Das Jahr wird durch den ersten Buchstaben in jeder Buchstabenfolge dieser Jahre angegeben.
1935 bis 1942 FON Buchstaben-Zusätze
| Jahr | FON Buchstaben-Zusatz |
| 1935 | A |
| 1936 | B |
| 1937 | C |
| 1938 | D, DA |
| 1939 | Ex (x ist ein beliebiger anderer Buchstabe) |
| 1940 | F, FA |
| 1941 | E (ohne andere Buchstaben) |
| 1941 | G |
| 1942 | H |
Während des gesamten Krieges und auch noch einige Zeit danach hatte jedes Jahr seine Eigennheiten um FON Batchnummern und Buchstaben
1942 bis 1951 FON Info
| Jahr | FON oder Buchstabencode |
| 1942 | 907, 910, 923, 2004, 2005, 7000s (alle mit Banner-Logo) |
| 1943 | 9xx bis 22xx |
| 1944 | 22xx bis 29xx (manche ohne FONs) |
| 1945 | 1xx bis 10xx (viele ohne FONS) |
| 1947 | 700s bis 1000s |
| 1948 | 1100s bis 3700s (Wechsel von Script- zu Block-Logo) |
| 1949 | 2000s |
| 1950 | 3000s bis 5000s |
| 1951 | 6000s bis 9000s |
Von 1952 bis 1961 wurde wieder ein einheitlicher Buchstabencode verwendet, wobei der Buchstabe vor der Batchnummer auftauchte.
1952 bis 1961 FON Buchstaben-Präfixe
| Jahr | FON Buchstaben-Präfix |
| 1952 | Z |
| 1953 | Y |
| 1954 | X |
| 1955 | W |
| 1956 | V |
| 1957 | U |
| 1958 | T |
| 1959 | S |
| 1960 | R |
| 1961 | Q |
Akustikgitarren und elektrische Archtops 1902-1961
1902-1947
Gibsons frühestes Serialisierungssystem war mehr oder weniger sequentiell, wobei jedem neuen Instrument die nächsthöhere verfügbare Nummer zugewiesen wurde. Unten findet ihr eine Tabelle mit der höchsten bekannten Nummer für jedes Produktionsjahr.
| Jahr | Letzte Nummern |
| 1903 | 1150 |
| 1904 | 1850 |
| 1905 | 2550 |
| 1906 | 3350 |
| 1907 | 4250 |
| 1908 | 5450 |
| 1909 | 6950 |
| 1910 | 8750 |
| 1911 | 10850 |
| 1912 | 13350 |
| 1913 | 16100 |
| 1914 | 20150 |
| 1915 | 25150 |
| 1916 | 32000 |
| 1917 | 39500 |
| 1918 | 47900 |
| 1919 | 53800 |
| 1920 | 62200 |
| 1921 | 69300 |
| 1922 | 71400 |
| 1923 | 74900 |
| 1924 | 80300 |
| 1925 | 82700 |
| Jahr | Letzte Nummern |
| 1926 | 83600 |
| 1927 | 85400 |
| 1928 | 87300 |
| 1929 | 89750 |
| 1930 | 90200 |
| 1931 | 90450 |
| 1932 | 90700 |
| 1933 | 91400 |
| 1934 | 92300 |
| 1935 | 92800 |
| 1936 | 94100 |
| 1937 | 95200 |
| 1938 | 95750 |
| 1939 | 96050 |
| 1940 | 96600 |
| 1941 | 97400 |
| 1942 | 97700 |
| 1943 | 97850 |
| 1944 | 98250 |
| 1945 | 98650 |
| 1946 | 99300 |
| 1947 | 999999 |
1947-1961
Als das ursprüngliche serielle System 1947 die Zahl 999.999 erreichte, begann Gibson wieder mit einem 'A'-Präfix
| Jahr | Letzte Nummern |
| 1947 | A 1305 |
| 1948 | A 2665 |
| 1949 | A 4410 |
| 1950 | A 6596 |
| 1951 | A 9420 |
| 1952 | A 12460 |
| 1953 | A 17435 |
| Jahr | Letzte Nummern</span |
| 1954 | A 18665 |
| 1955 | A 21910 |
| 1956 | A 24755 |
| 1957 | A 26820 |
| 1958 | A 28880 |
| 1959 | A 32285 |
| 1960 | A 34645 |
Solidbody E-Gitarren 1952-1961

Frühe massive Gibson E-Gitarren erhielten einen Serienstempel auf der Rückseite der Kopfplatte, wobei die erste Zahl das Herstellungsjahr angibt. Die Seriennummer auf dieser Les Paul Junior gibt an, dass sie 1956 hergestellt wurde.
1961-1969
Ab 1961 führte Gibson ein neues Serialisierungssystem ein, das die gesamte Produktpalette abdecken sollte. Doch während die Absicht darin bestand, einen besser organisierten Katalog beizubehalten, erreichte dieses System in der Praxis genau das Gegenteil.
Zahlen aus dieser Ära wurden umgedreht, wiederverwendet und können in vielen Fällen ein Instrument auf mehrere nicht aufeinander folgende Jahre datieren. Das allgemeine System sah wie folgt aus, obwohl es bei Instrumenten aus dieser Ära wichtig ist, Schlüsselmerkmale zu beachten, um das Alter genauer schätzen zu können.
Glücklicherweise nahm Gibson in den 60er und 70er Jahren mehr Änderungen an seinen Instrumenten vor als in jeder anderen Periode, so dass die Datierung dieser Instrumente allein nach Merkmalen in den meisten Fällen relativ eindeutig ist.
| Jahr | Ungefährer Serienbereich |
| 1961 | 100-42440 |
| 1962 | 42441-61180 |
| 1963 | 61450-64220 |
| 1964 | 64240-70500 |
| 1962 | 71180-96600 |
| 1963 | 96601-99999 |
| 1967 | 000001-008010 |
| 1967 | 010000-042900 |
| 1967 | 044000-044100 |
| 1967 | 050000-054400 |
| 1967 | 055000-063999 |
| 1967 | 064000-066010 |
| 1967 | 0670000-070910 |
| 1967 | 090000-099999 |
| 1963, 1967 | 100000-106099 |
| 1963 | 106100-108900 |
| 1963, 1967 | 1090000-109999 |
| 1963 | 110000-111549 |
| 1963, 1967 | 111550-115799 |
| 1963 | 115800-118299 |
| 1963, 1967 | 118300-120999 |
| 1963 | 121000-139999 |
| 1963, 1967 | 140000-140100 |
| 1963 | 140101-144304 |
| 1964 | 144305-144380 |
| 1963 | 144381-145000 |
| 1963 | 147009-149864 |
| 1964 | 149865-149891 |
| 1963 | 149892-152989 |
| 1964 | 152990-174222 |
| 1964, 1965 | 174223-176643 |
| 1964 | 176644-199999 |
| 1964 | 200000-250335 |
| 1965 | 250336-291000 |
| 1965 | 301755-302100 |
| 1965 | 302754-305983 |
| 1965, 1967 | 306000-306100 |
| 1965, 1967 | 307000-307985 |
| 1965, 1967 | 309848-310999 |
| 1965 | 311000-320149 |
| 1967 | 320150-320699 |
| Jahr | Ungefährer Serienbereich |
| 1965 | 320700-321100 |
| 1965 | 322000-326600 |
| 1965 | 328000-328500 |
| 1965 | 328700-329179 |
| 1965, 1967 | 329180-330199 |
| 1965, 1967-68 | 330200-332240 |
| 1965 | 332241-327090 |
| 1965 | 348000-348092 |
| 1966 | 348093-349100 |
| 1965 | 349121-368638 |
| 1966 | 368640-369890 |
| 1967 | 370000-370999 |
| 1966 | 380000-385309 |
| 1967 | 390000-390998 |
| 1965-68 | 400001-400999 |
| 1966 | 401000-407985 |
| 1966 | 408000-408690 |
| 1966 | 408800-409250 |
| 1966 | 420000-426090 |
| 1966 | 427000-429180 |
| 1966 | 430005-438530 |
| 1966 | 438800-438925 |
| 1965-66, 1968-69 | 500000-500999 |
| 1965 | 501010-501600 |
| 1968 | 501601-501702 |
| 1965, 1968 | 501703-502706 |
| 1968 | 503010-503110 |
| 1965, 1968 | 503405-520955 |
| 1968 | 520956-530056 |
| 1966, 1968-69 | 530061-530850 |
| 1968-69 | 530851-530993 |
| 1969 | 530994-539999 |
| 1966, 1969 | 540000-540795 |
| 1969 | 540796-545009 |
| 1966 | 550000-556910 |
| 1969 | 558012-567400 |
| 1966 | 570099-570755 |
| 1969 | 580000-580999 |
| 1966-69 | 600000-600999 |
| 1969 | 601000-601090 |
| 1969 | 605901-606090 |
| Jahr | Ungefährer Serienbereich |
| 1966-67 | 700000-700799 |
| 1968-69 | 750000-750999 |
| 1966-69 | 800000-800999 |
| 1966, 1969 | 801000-812838 |
| 1969 | 812900-814999 |
| 1969 | 817000-819999 |
| 1966, 1969 | 820000-820087 |
| 1966 | 820088-823830 |
| 1969 | 824000-824999 |
| 1966, 1969 | 828002-847488 |
| 1966 | 847499-858999 |
| 1967 | 859001-880089 |
| Jahr | Ungefährer Serienbereich |
| 1967 | 893401-895038 |
| 1968 | 895039-896999 |
| 1967 | 897000-898999 |
| 1968 | 899000-899999 |
| 1968 | 900000-902250 |
| 1968 | 903000-920899 |
| 1968 | 940000-941009 |
| 1968 | 942001-943000 |
| 1968 | 945000-945450 |
| 1968 | 947415-956000 |
| 1968 | 959000-960909 |
| 1968 | 970000-972864 |
1970-1975
Obwohl Gibson 1970 von der Norlin Corporation aufgekauft wurde, behielt man bis 1975 dasselbe verwirrende 6-stellige Seriensystem bei, was bedeutet, dass Instrumente mit derselben Seriennummer entweder aus den 60er oder den 70er Jahren stammen konnten.
Glücklicherweise gab es durch den Übergang zwei wesentliche Änderungen in der gesamten Produktpalette, die eine Unterscheidung zwischen 60er und 70er Jahre Gibsons einfach machen.
Halsverstärkung: ca. 1969-1981

1969 begann Gibson mit dem Schnitzen von Voluten – kleine Beulen aus zusätzlichem Holz an den Stellen, an denen der Hals in die Kopfplatte übergeht – um die Reparaturarbeiten im Rahmen der Garantie zu reduzieren.
"Made in USA" Stempel: 1970-heute

Ab 1970 wurde 'Made in USA' unterhalb der Seriennummer auf die Kopfplatte gestempelt.
Die Seriennummern aus diesem Zeitraum lauten allgemein wie folgt:
| Nummer | Jahr |
| 000000S | 1973 |
| 100000S | 1970-1975 |
| 200000S | 1973-1975 |
| 300000S | 1974-1975 |
| 400000S | 1974-1975 |
| 500000S | 1974-1975 |
| 600000S | 1970, 1971, 1972, 1974, 1975 |
| 700000S | 1970, 1971, 1972 |
| 800000S | 1973, 1974, 1975 |
| 900000S | 1970, 1971, 1972 |
1975-1977
| Nummer | Jahr |
| 99XXXXXX | 1975 |
| 00XXXXXX | 1976 |
| 06XXXXXX | 1977 |
1977-heute
Ab 1977 führte Gibson das aktuelle datumsbasierte serielle System ein, welches das Jahr und den Tag der Herstellung kodiert. Die erste Zahl der Sequenz gibt das Produktionsjahrzehnt an, gefolgt von dem dreistelligen Tag des Jahres und schließlich dem Jahr.
Zum Beispiel entspricht die Seriennummer 90237XXX einem Produktionsdatum von 23.1.97. Die letzten drei (bzw. vier ab 2005) Ziffern geben den Produktionsort bzw. die Batchnummer an, aber diese Informationen sind zur genauen Datierung eures Instruments nicht erforderlich.
Die Arbeit mit einer potenziell sehr wertvollen alten Gibson kann einschüchternd sein, besonders für jemanden, der keine Erfahrung mit alten Instrumenten hat. Wenn ihr das Gefühl habt, dass eure Gitarre sehr wertvoll sein könnte, oder wenn ihr einfach nur so viele Infos wie möglich haben wollt, empfehlen wir euch, einen offiziellen Gutachter zu finden oder euch an einen Vertreter von Gibson zu wenden.