Das Angebot an Samplern und Drumcomputern ist heutzutage riesig, aber welche der Geräte sind der Aufgabe gewachsen, eine komplette Produktion zu stemmen?
Natürlich kann man mit Standalone-Samplern wie dem Elektron Digitakt oder den Korg Electribe-Samplern oder mit Grooveboxen wie der Novation Circuit-Serie oder dem Roland MC-707 einen Song kreieren. Diese Optionen erfordern jedoch möglicherweise weiteres Equipment oder eine DAW, um den Song vollständig zu arrangieren und abschließend zu bearbeiten.
Es gibt jedoch auch eigenständige Geräte, die alles alleine können: die Workstations. Eine Workstation fasst in der Regel mehrere Arten von Gear—einen Recorder, einen Sequenzer, eine Drum-Machine, einen Sampler und einen Synthesizer—in einem Gerät zusammen. Controller, die Software auf einem separaten Computer betreiben, wie zum Beispiel die Native Instruments Maschine, Akai Pro MPC Studio oder Ableton Push, können als Workstation verwendet werden, aber der Begriff bezieht sich im Allgemeinen auf eigenständige Geräte, auf denen man ohne einen zusätzlichen Computer Musik machen kann.
Die überwiegende Mehrheit der Workstations ist Keyboard-basiert, aber in den letzten Jahren sind die Pad-basierten Workstations auf dem Vormarsch. Wie kann man also den Überblick behalten und das beste Angebot für Akai MPCs oder andere Geräte finden?
Eine Möglichkeit besteht darin, Reverb über deinen Reverb Feed für dich arbeiten zu lassen. Wenn du gefilterten Suchen oder bestimmten Produkten folgst, benachrichtigt Reverb dich, sobald eine Workstation verfügbar ist, die deinen Interessen entspricht.
Wenn du den Reverb-Überkategorien Workstations und Drumcomputer und Sampler folgst, landet jede inserierte Workstation, Drum Machine und Groovebox in deinem Feed und du hättest wahrscheinlich Schwierigkeiten, genau das zu finden, was du suchst. Lass uns also anhand einiger Beispiele sehen, wie wir die Suche eingrenzen können.
Akai MPC-Serie
Auch Jahrzehnte nachdem Akai Pro zusammen mit Roger Linn mit der MPC60 die erste Pad-basierte Workstation vorgestellt hat, bleibt die Firma Marktführer in dieser Kategorie.
Nehmen wir mal an, dass du nicht sicher bist, welche Ära der MPCs dich am meisten interessiert. Du kannst ganz einfach alle alten und modernen MPCs zu deinem Reverb-Feed hinzufügen: Suche auf der Akai-Markenseite nach "MPC" und klicke dann auf das blaue Symbol "Dieser Suche folgen" (oder einfach "Folgen", wenn du unsere App verwendest).
Derzeit gibt es mehr als 400 MPCs auf unserer Seite, von brandneuen Modellen bis hin zur MPC1000, 2000, 2000XLund vielen mehr. Wenn du aber nach deiner ersten Pad-basierten Produktions-Workstation suchst, kannst du mit einem der neueren Modelle nichts falsch machen.
Die neuen MPC Live II, MPC X und MPC One haben alle die gleiche Firmware, die gleichen 16 anschlagdynamischen Pads und den klassischen MPC-Workflow, aber mit vielen modernen Features, die Produzent*innen von heute gewöhnt sind. Alle diese Modelle—ebenso wie die mittlerweile eingestellte MPC Live—sind sehr leistungsfähige und lohnenswerte Geräte, die sich nur in den Anschlüssen und der Tragbarkeit unterscheiden.
Die richtige MPC für dein Budget und deine Bedürfnisse zu finden war noch nie so einfach: Die MPC One ist das günstigste Modell der aktuellen Produktpalette, aber man kann auch für die MPC Live (die erst 2020 eingestellt wurde) noch sehr gute gebrauchte Angebote finden.
Wenn du die Produktseite der MPC One, MPC One Retro Edition, MPC Live oder eines anderen Modells besuchst, kannst du auf "Diesem Produkt folgen" klicken, um nur diese spezifischen Modelle in deinem Feed zu erhalten. Dann heißt es nur noch abwarten, bis ein Gerät zu dem für dich passenden Preis auftaucht.
Native Instruments Maschine Plus
Vor über zehn Jahren stellte Native Instruments die Maschine vor, einen Pad-basierten Controller, der die Vorteile der hauseigenen Software (auf einem angeschlossenen Computer) mit einer taktilen Hardware-Steuerung kombiniert.
Die Kombination aus Hardware und Software wurde so beliebt, dass Native Instruments mit der Maschine Plus eine komplett eigenständige Version von Maschine herausbrachte, bei der die Software in die Hardware integriert ist.
Ausgestattet mit einem Atom-Quad-Core-Prozessor, 4 GB RAM und 32 GB Festplattenspeicher ist die Maschine Plus für alle gedacht, die komplett ohne Laptop/Desktop auskommen, dabei aber nicht auf die kreative Umgebung von Native Instruments verzichten wollen.
Der Preis für eine neue Maschine Plus liegt bei 1.329 Euro, aber gebrauchte Geräte werden bei Reverb konsistent um 900 Euro verkauft und waren sogar schon für 800 zu haben. Lass Reverb für dich die Augen offen halten: Folge dem Produkt auf der Maschine Plus-Produktseite um zur Option "Angebote nach Preis filtern" zu gelangen, bevor du es zu deinem Feed hinzufügst. Lege einen Höchstpreis von z. B. 900 Euro fest, um nur benachrichtigt zu werden, wenn die besten Angebote bei Reverb eingehen.
1010 Music Blackbox
Die 1010 Music Blackbox kommt im kleineren Format als die bisher genannten Geräte und wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht mal wie eine Workstation. Sie kann jedoch samplen, sequenzieren, arrangiere, sowie Stunden an Loops aufnehmen und wiedergeben—und das alles ohne Computer.
Auf dem Multi-Touch-Display werden virtuelle 16 Pads angezeigt, die One-Shot-Samples, Loops und MIDI-Noten auslösen können. Über den Host-Eingang kann ein USB-Controller zur Sample-Wiedergabe und Parametersteuerung angeschlossen werden.
Die Blackbox eignet sich perfekt um Sounds von Synthesizern oder anderen Klangquellen im Multisample-Verfahren aufzunehmen. Integrierte BPM-Synchronisation und Time-Stretch ermöglichen die Kombination von Loops und Samples mit verschiedenen Tempi.
Wenn du auf der Suche nach einer Workstation bist, dich aber nicht an eine bestimmte Marke binden möchtest, kannst du die 1010 Music Blackbox auch zu deinem Feed hinzufügen, um die Preise mit denen von MPCs und Maschine Plus zu vergleichen.
Toraiz SP-16
Die Toraiz SP-16 ist der erste Vorstoß von Pioneer DJ in den Bereich der Standalone-Produktionshardware. Es ist eine dynamische Sampling-Workstation mit anschlagdynamischen Pads und einem leicht zu bedienenden Sequenzer.
Die SP-16 verfügt außerdem über analoge Hoch- und Tiefpassfilter aus dem Prophet-6-Synthesizer von Dave Smith. Darüber hinaus ermöglicht ein Touch Strip-Controller mehr Ausdruck beim Spielen von Noten über die Pads, ähnlich wie ein Pitch Bend- oder Modulationsrad bei einem Synthesizer.
Fans der Toraiz SP-16 loben die Echtzeit-Verarbeitung, da viele der Funktionen wie Sampling und Re-Sampling ohne Unterbrechung des Spielens auf dem Gerät möglich sind.
Wie schon bei den anderen Geräten dieser Liste ist es ein Kinderspiel, die Toraiz SP-16 deinem Feed hinzuzufügen: Besuche einfach die Produktseite und klicke auf das "Folgen"-Symbol.
Klassiker Workstations
Trotz der Fortschritte der aktuellen Technologie können auch viele ältere Geräte ihre Aufgabe erfüllen, auch wenn sie vielleicht nicht über die neusten Funktionen wie Farb-Touchscreens, USB-Anschlüsse, größeren Arbeitsspeicher und moderne Sounds verfügen. Schau dir auch einige der unten aufgelisteten Klassiker unter den Pad-basierten Workstations an und füge sie deinem Feed hinzu, um eine Übersicht über die Workstation-Vielfalt zu bekommen:
Unabhängig davon, an welchen Workstations du interessiert bist, kannst du die gleichen Methoden anwenden, um Reverb für dich arbeiten zu lassen. Neu inserierte Anzeigen, die deinen Kriterien entsprechen, werden automatisch in deinem Feed angezeigt und wenn du die tägliche Feed-E-Mail aktivierst, werden sie auch in deinem Posteingang auf dich warten.
Tipps zu weiteren Instrumententypen findest du im Rest unserer Auf der Suche nach-Serie.