Video: Warum ist die Musik aus Spaghetti Western so cool?

Früher waren die Western-Soundtracks bombastisch und orchestral. Das änderte sich mit Ennio Morricone. Hier erfährst du, wie spärliche Drum-Sounds und minimalistische Gitarrenklänge diese Kultfilme prägten. Die Spaghetti Western (beziehungsweise Euro-Western oder Italo-Western) waren ein Genre, das erstmals in den 1960 für Furore sorgte — vor allem durch die Filme des italienischen Regisseurs Sergio Leone mit seinen Streifen der Dollar Trilogie, in denen der junge Clint Eastwood mitspielte.

Alle Filme dieser Reihe — Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr und Zwei glorreiche Halunken wurden von Ennio Morricone vertont, dessen Soundtracks sich gewaltig von denen der amerikanischen Western unterscheiden. Während es in den USA stets üppige Budgets gab, die für ganze Orchester reichten, mussten bei den Spaghetti Western spärlichere Mittel eingesetzt werden. Dies führte zum charakteristischen Sound mit der typischen twangigen E-Gitarre im Mittelpunkt.

Der Sound den Morricone für die Filme von Leone erschuf, wurde fast noch bekannter als die Filme selbst und ist noch heute Inspirationsquelle für viele Musiker in den unterschiedlichsten Genres. Aber was macht den Sound überhaupt aus und weshalb klingt es so verdammt cool? Schau dir dazu oben Joes Video an, um mehr zu erfahren.

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