13 Alternativen zur ES-335 für weniger als 1.300 €

Wenn die Fender Stratocaster die Gitarre ist, deren Design weltweit am häufigsten imitiert wird, so belegt die Gibson ES-335 wahrscheinlich den zweiten Platz. Immer, wenn Nachahmungen aufkommen, ist der Vergleich mit dem Original unausweichlich. Dabei kommt es unweigerlich zu hitzigen Diskussionen, Mythenbildungen, leidenschaftlichen Attacken und ebenso leidenschaftlichen Erwiderungen. Ein kurzer Blick auf die Kommentare unter unserem kürzlich erschienen Artikel Eine Strat für jeden Geldbeutel bestätigt das. Man sollte meinen, das 335-Universum wäre so einfach wie die Welt der Strats, aber ein genauerer Blick zeigt einen breiteren, etwas komplexeren Markt.

So wie die Strat die Universalvorlage einer vielseitigen Solidbody-Gitarre ist, ist die ES-335 der Prototyp der Semi-Hollowbody-Modelle. Als die 335 im Jahr 1958 erstmals auf den Markt kam, war sie etwas völlig Neues, da sie die Vorteile der Hollowbody-Bauweise (resonanter, warmer Klang) bieten konnte, ohne jedoch deren Nachteile (Anfälligkeit für Rückkopplungen) zu besitzen. Ihr Erfolg hat den Markt grundlegend verändert und viele Unternehmen dazu gebracht, eigene Semi-Hollowbody-Modelle auf den Markt zu bringen. Gibson hat das ebenfalls erkannt und (erfolglos) versucht, sich die Silhouette der ES-335 urheberrechtlich schützen zu lassen. Jedoch konnte die Androhung rechtlicher Schritte weder die Mitbewerber noch Gibsons eigene Tochtergesellschaften davon abhalten, zu versuchen, sich ein Stück vom 335-Kuchen zu sichern. Von den Univox-Kopien aus den frühen 60ern, über die Artist-Serie von Ibanez in den späten 70ern bis hin zu jüngeren Hommagen von Eastman und Heritage.

Zwar ist der Markt für Gitarren im Stil der 335 ähnlich wie bei den Strats nach einzelnen Preisklassen gestaffelt, jedoch sind die Abstände zwischen diesen viel größer. Eine echte, in Memphis gefertigte ES-335 ist weit weniger erschwinglich als eine Stratocaster aus amerikanischer Fertigung. Die Preise der günstigsten Exemplare liegen etwa bei 1.600 € bzw. 700 €. Das liegt zum Teil daran, dass Semihollow-E-Gitarren in guter Qualität schwieriger zu fertigen sind, aber auch an der Kultur und Sentimentalität, die den Preis nach oben treiben und die das Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot über den Punkt hinaus, an dem der Nutzen und die Lohnkosten entscheidend sind, verzerren. Die Käufer sind also bereit, für das, was Sie als echt ansehen, mehr zu zahlen. Hier beginnt die Diskussion interessant zu werden.

Selbst die Gibson ES-335 Studio und die kurzlebige Gibson ES-333 (die als erschwingliche Alternative entwickelt wurde) liegen preislich bei etwa 1.300 €. Aus diesem Grund haben wir ausschließlich mit Humbuckern ausgestattete Semihollow-Gitarren betrachtet, deren Abmessungen und Mensuren einer aktuellen Gibson ES-335 annähernd entsprechen und die gebraucht oder neu weniger als 1.300 € kosten. Lies Sie weiter, um zu erfahren, welche Modelle wir ausgewählt haben, was diese jeweils auszeichnet und welche uns am meisten begeistert haben.

Preisbereich 1.300 € bis 2.500 €

Gibson ES-335: Der Maßstab

Sie klingt warm, voll und sanft. Durch die Luft in den hohlen Flügeln des Korpus werden der Biss und das Scheppern, wie man es von einer Gitarre mit Massivkorpus kennt, abgedämpft, was aber genau die Eigenschaft ist, die der 335 ihren ganz eigenen Klang verliehen hat. Dieser Klang der ES-335 scheint an einem Ort zu entstehen, der viel weiter im Inneren, in der Tiefe liegt, als bei den bis dahin erhältlichen, hell klingenden Fender-Gitarren. Eine gute ES-335 reflektiert den Schall nicht von ihrer Oberfläche, sondern scheint ihn tief im Innern des Korpus zu erzeugen. Einige Qualitäten fallen einem sofort auf, wie die angenehmen Proportionen und die ausgewogene Balance der Gitarre oder die reine Intonation auf der gesamten Länge des Griffbretts, während andere erst nach eingehender Beschäftigung wahrgenommen werden, wie die tonale Bandbreite, die man durch verschiedene Anschlagstärken, Bends und Lautstärkeneinstellungen erhält. Das macht wahre Größe aus - und hier glänzen die Memphis-Modelle. Je länger du sie spielst und je mehr du ihre Fähigkeiten ausreizt, desto mehr wirst du begreifen, was wir meinen.

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Preisbereich 250-500 €

Epiphone Dot: Das Einsteigermodell

So wie Fender seine Squier Stratocasters hat, hat Gibson mit der Epiphone Dot ein eigenes, in Asien gefertigtes Modell für alle, die nach einer günstigen 335 suchen. Es gibt nicht viele Optionen für eine 335 in diesem Preisbereich, so dass Gibson dieses Segment besetzt hält. Die Qualität, die das Unternehmen mit seinen Ressourcen zu diesem Preis bieten kann, ist beeindruckend - wir wollen uns also nicht beschweren. Wenn man nur ein erstes Gefühl für eine Semihollow gewinnen möchte oder eine vielseitige erste Gitarre sucht, ist die Epiphone Dot ein fantastischer Einstieg.

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Epiphone Sheraton II: Empfehlung der Reverb-Mitarbeiter

Erwartungen sind schon etwas Komisches. Man nimmt die Sheraton II in die Hand - die, schwarz und mit einem Schlagbrett aus Schildpatt, unserer Meinung nach ziemlich heiß aussieht - wirft einen Blick auf das Preisschild und denkt: „Wahrscheinlich hat sie keinerlei Charakter, wird sich schnell verstimmen und es wird keinen Spaß machen, sie zu spielen." Dann stöpselt man sie ein und spielt die ersten Noten und erkennt, dass man völlig falsch lag - mit allem. Mit ihr möchte man einfach nur jedes Blues- und Jazz-Lick spielen, dass man im Repertoire hat, und in einer Stimme mitsingen, die nur ein wenig heller ist als der Klang der 335. Das liegt wahrscheinlich an ihrem Hals aus Ahorn (statt Mahagoni). Die Pickups klingen wie etwas fettere Single Coils und haben viel Biss, was unserer Meinung nach eine gute Sache ist. Möglicherweise sind sie nicht so subtil und nuancenreich wie die einer ES-335, aber lass dich nicht täuschen: Die Epiphone Sheraton II ist als Hauptgitarre gedacht und ist keine Anfänger- oder Billiggitarre, die man nur in seiner Sammlung Arsenal hat, um gelegentlich eine Semihollow zur Hand zu haben.

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Preisbereich 400-800 €

Reverend Manta Ray HB: Der Außenseiter

Manche Leser dieses Textes werden uns Foulspiel unterstellen, weil wir eine Gitarre ausgewählt haben, die nicht wie eine 335 aussieht und aus Korina statt aus Ahorn gefertigt ist. Aber wir bitten um Geduld. Reverend fertigt durchweg großartige Gitarren zu einem erschwinglichen Preis und sie haben zwar kein Modell, das genau wie eine 335 aussieht, aber eine spitzenmäßige Semihollow im Sortiment. Die Rücken- und Seitenteile werden bei Reverend nicht aus laminiertem Holz, sondern aus massivem Korina gefertigt, wobei mittig ein Block aus demselben Holzstück stehen gelassen wird. So hat die Gitarre mehr Sustain und eine höhere Festigkeit. Zusammen mit ihrer Ahorndecke und den zwei Humbuckern kann diese Gitarre richtig schreien. Mit den scharfen Johnny-A-Cutaways auf beiden Seiten und einem Apostroph-förmigen Schallloch handelt es sich um eine Semihollow für alle, die mit der Tradition brechen und die Blicke auf sich ziehen wollen.

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Eastman T386: Die moderne Vintage-Gitarre

Die Eastman T386 ist wahrscheinlich die klassischste Option in dieser Preisklasse. Abgesehen von den Kent Armstrong Humbuckern, ist diese Gitarre dem Vorbild der 335 überaus treu: Korpus aus Ahornlaminat, Palisander-Griffbrett, dieselben Proportionen und dieselbe Anordnung der Regler, Vintage-Stimmmechaniken. Eastman fertigt einige sehr angesehene High-End-Gitarren, speziell im Jazz-Bereich, und dieses Fachwissen zeigt sich hier. Es handelt sich um eine hochwertige Semihollow für Traditionalisten, die die 1.000€-Marke nicht knacken wollen.

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Ibanez Artcore AS93: Empfehlung der Reverb-Mitarbeiter

Manchmal scheint es, als könnte Ibanez einfach keine schlechten Gitarren machen. Ibanez schafft es, ähnlich wie Fender, eine genaue Qualitätskontrolle und hohe Präzision im gesamten Sortiment umzusetzen - bei den Modellen für 300 € genauso wie bei der Tosin Abasi Signature. Die AS93 hat einen helleren, taktileren Klang als die meisten anderen Semihollows, was vermutlich an den Super 58 Customs liegt, die für modernere Spielweisen gewickelt wurden (sprich: mehr Gain). Sie ist vielleicht nicht ganz so sanft und nuanciert wie einige der anderen Alternativen zur 335, ist aber dennoch ein dynamisches, responsives Instrument, das leicht zur persönlichen Hauptgitarre avancieren könnte.

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Hagstrom Viking (Reissue): Der Shredder unter den Semihollows

Ebenso wie die Ibanez AS93 ist auch die neue Hagstrom Viking keine nuancenreiche, sanfte Blues- oder Jazzgitarre. Selbstverständlich handelt es sich um eine Semihollow im schicken Vintage-Stil, aber wenn man auf ihr rumgniedelt, merkt man, dass sie eigentlich nur Rock'n'Roll spielen will. Das Griffbrett ist aus Hagstroms eigens entwickeltem Werkstoff Resinator gefertigt, das sich außergewöhnlich glatt und flink anfühlt, aber letztlich immer noch synthetisch bleibt. Das nimmt der Gitarre einiges von der Wärme, die ein Palisander-Griffbreit der 335 verleiht. Es fühlt sich nicht billig an, aber auch nicht organisch und warm. Diese Gitarre hat ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis, aber man darf keinen warmen, komplexen Klang erwarten.

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Preisbereich 700-800 €

Orville ES-335: Ist eine Gibson unter anderem Namen immer noch eine Gibson?

Gibson hat sich mit einem japanischen Hersteller zusammengetan und seine Designs unter dem Namen Orville lizenziert, um den japanischen Nachahmern vor der eigenen Haustür Paroli bieten zu können. Man kann Orville genauso sehen, wie die Japan-Modelle von Fender. Sie sind echt, aber bei Sammlern nicht ganz so wie gefragt wie die Exemplare aus der US-Fertigung. Allerdings liest du diesen Artikel sicher nicht, weil du ein Sammler bist. Seien wir doch mal ehrlich: Es handelt sich hier um umetikettierte Gibsons, die nach denselben Spezifikationen und Standards gebaut wurden. Jedoch mit dem kleinen Unterschied, dass nur Orville statt Orville By Gibson draufsteht, sie eine preisgünstigere Polyurethanlackierung aufweisen und mit japanischer Elektronik ausgestattet sind. Für Gitarristen, die einfach nur spielen wollen, sind sie unserer Meinung nach aber auf jeden Fall ein Schnäppchen.

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Ibanez AS100: Empfehlung der Reverb-Mitarbeiter

Ich muss gestehen: Ich bin voreingenommen, weil ich mir während der Arbeit an diesem Artikel eine Ibanez AS100 gekauft habe. Ich liebe diese Gitarren und damit bin ich nicht allein. John Scofield und Lee Ritenour zählten bereits früh zu den Befürwortern der Gitarren aus der Ibanez Artist Series und spielen sie noch heute. Aus gutem Grund: Die Super 58 Humbucker (nach 1980) klingen fantastisch, die Verarbeitung ist makellos und der dünne Hals fühlt sich toll an. Sie weisen außerdem einige der herrlichsten Violin Sunburst Finishs auf, speziell die Exemplare aus Vogelaugenahorn (vor 1980 wurde Birke verwendet), was man bei einer ES-335 selten findet. Diese Gitarren sind mittlerweile immer schwieriger zu finden und bei den Exemplaren, die auf den Markt kommen, zieht der Preis an. Ibanez hat irgendwann aufgehört, Gibson zu kopieren zu versuchen, und es in den späten 70ern und frühen 80ern tatsächlich geschafft, Gibson zu übertreffen.

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Yamaha SA-2000: Nichts für Anfänger

Ja, selbstverständlich wissen wir es. Wenn man eine Gitarre spielt, auf deren Kopfplatte Yamaha steht, fühlt man sich, als hätte man wieder Gitarrenstunden mit einem von der Schule geliehenen Instrument. Aber was wäre, wenn diese spezielle Yamaha ein spitzenmäßiges Vintage-Teil aus den frühen 80ern wäre, der Zeit, in der Japan seine besten Stücke gefertigt hat? Ähnlich wie die frühen Ibanez AS100, besitzen die Yamaha SA-2000 einen Birkenkorpus und ein Violin Sunburst oder Cherry Finish. Diese Gitarren sind hochwertige, angesehene Nachbauten, die viele weiterhin nicht auf dem Schirm haben, so dass man durchaus einen guten Deal finden kann.

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Preisbereich 800-1.000 €

Greco SA-900: Die Annie Oakley

Greco war für Gibson wie der nervtötende Rivale, der einen ständig daran erinnert, dass er alles, was man selbst kann, noch besser kann. Das Unternehmen hat in den späten 70ern einige unglaublich gut gefertigte Kopien von Gibson-Modellen auf den Markt gebracht, die für einige Sammler sogar den Gibsons dieser Zeit überlegen sind. Die in Japan gefertigte Greco SA-900 aus den 70ern ist aber weder ein Tribut noch eine Annäherung, sondern bis hin zu der in der Kopfplatte eingelegten Krone und der verwendeten Schriftart eine getreue Kopie der ES-335, komplett mit passablen, PAF-artigen Humbuckern. Anders als einige andere japanische Kopien, die mit CNC-Fräsen gebaut wurden, wurden die Grecos im Werk Fuji Gen weitestgehend per Hand gefertigt. Zwar sind sie einigen der beliebten Gibson-Lackierungen ziemlich nahe gekommen, aber uns gefällt besonders ihr wundervolles Violin Sunburst Finish. Wir sind großzügig, wenn wir diese Gitarren in dieser Preisklasse berücksichtigen. Die Nachfrage ist zuletzt gestiegen und man kann sich glücklich schätzen, wenn ein Angebot von 1.300 € angenommen wird.


Heritage H-535: Empfehlung der Reverb-Mitarbeiter

Familiäre Bande können nicht enger sein. Die Heritage H-535 hat nicht nur ihr Design von der 335, sondern wurde sogar im selben Werk und mit denselben Maschinen, mit denen Gibson-Originale gebaut wurden, gefertigt. Diese Gitarre zeichnet sich durch ein wundervolles Schlagbrett mit geschwungenen Kurven und Lollar Imperial Humbucker aus. Die kleinere Kopfplatte mag das ästhetische Empfinden so mancher beleidigen, aber vertrau uns: Sobald du diese Gitarre in den Händen hast, vergisst du das alles. Dies ist ein weiteres Modell, dass nur knapp in der Preisklasse unter 1.300 € liegt, aber man kann durchaus ein Exemplar aus den frühen 90ern zu einem konkurrenzfähigen Preis erstehen.

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Gibson ES-333: Der Spender

Als Gibson klar wurde, dass wirklich gut gebaute, günstigere Alternativen der ES-335 Marktanteile abluchsten, entschied man sich, die Nachahmer frontal anzugreifen. Die Gibson ES-333 wurde in den USA als eine aufs Wesentliche reduzierte („stripped bare") ES-335 gefertigt. Sie hat andere Humbucker (frei liegende 490R und 498T anstelle des Paars abgedeckter Classic '57), kein Schlagbrett, ein dünnes Satin Finish, ein im Siebdruck aufgebrachtes Logo (anstelle der Perlmutteinlage) und eine Rückenplatte aus Kunststoff, über die der Zugriff auf die Elektronik möglich ist. Sie wurde nur drei Jahre lang, von 2002 bis 2005, gefertigt. Der Grund dafür? Sie nahm der ES-335 Verkaufszahlen weg. Ungeachtet dessen zählt die ES-333 zu den beliebtesten Gitarren für Umbauten und 335-isierungen, wozu man die Pickups austauscht und ein Schlagbrett anbringt.

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D'Angelico EX-DC: Stilvoller wird's nicht

Die vor Kurzem widerbelebte und verjüngte Marke D'Angelico hat sich entschieden, die Welt der 335 mit ihrer eigenen Art-déco-Designsprache aufzumischen. Die EX-DC ist zwar der Hingucker unter den von uns ausgewählten Modellen, aber wahrscheinlich die Gitarre, die am wenigsten von der 335 hat. Der Korpus fühlt sich viel größer an (obwohl er es nicht ist) und die Kent-Armstrong-Tonabnehmer haben nicht ganz denselben Effekt wie PAF-artige Vintage-Humbucker. Der Hals ist gewöhnungsbedürftig, aber es ist keine schlechte Gitarre. Sie bietet tatsächlich mit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Preisklasse und vereint enorme Vielseitigkeit und massig Stil mit einer qualitativ hochwertigen Bauweise. Unserer Meinung nach ist sie aber nicht die Axt, die man sich holen sollte, wenn man von der Optik und vom Klang einer Vintage 335 besessen ist. Sie ist etwas völlig anderes. Und genau deshalb hat sie unseren Respekt.

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