Gibson Brands in Nashville, Tennessee gab heute Morgen ein Statement heraus mit einem Plan, das Kerngeschäft neu zu strukturieren nach Kapitel 11 des US-Insolvenzgesetzes.
Wie im Statement zu lesen ist „...(Gibson) und seine US Tochtergesellschaften haben heute eine vorverhandelte Neustrukturierung nach Kapitel 11 des US-Insolvenzgesetzes eingereicht. Diese eingereichten Papiere erlauben es der Firma, weiterhin Musikinstrumente und Pro Audio-Produkte zu kreieren, herzustellen und zu verkaufen. Dazu gehören die legendären Gibson- und Epiphone-Gitarren sowie KRK und Cerwin Vega Studiomonitore und Lautsprecher."
Diese Nachricht folgt auf Monate voller Gerüchte und Spekulationen bezüglich der finanziellen und geschäftlichen Situation des Unternehmens, welche einen Kreditschuldenberg in Höhe von 500 Millionen Dollar erreicht haben soll. Weiterhin ist dem Statement zu entnehmen, dass die Firma „eine Neustrukturierungs-Vereinbarung mit mehr als 69% aller Gläubiger und allen Haupt-Aktionären erwirkt haben soll, die den Weg für weitere Finanzierungen des Musikinstrumenten-Geschäfts sowie einen Wechsel der Kontrollinstanzen für die Aktionäre frei macht."
Die Vereinbarung mit den Aktionären enthält auch eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 135 Millionen Dollar, die es der Firma erlaubt, ihr operatives Geschäft während dieser Wechselperiode weiterzuführen.
Dem langjährigen CEO Henry Juszkiewicz zufolge, welcher 36% der Firma besitzt und während der Wechselperiode weiterhin in seiner Position verbleibt,...„wird dieser Prozess von den Kunden weitestgehend unbemerkt bleiben, welche weiterhin auf Gibsons großartige Produkte und seinen Kundenservice vertrauen können."