Video: Ein Hands-On-Blick auf den neuen Korg Wavestate | NAMM 2020

In den frühen 90er Jahren veröffentlichte Korg einen innovativen neuen Synthesizer namens Wavestation. Er erntete in der ganzen Community Lob dafür, dass er der Welt das Wave Sequencing vorstellte — eine brandneue Methode, bei der verschiedene PCM-Wellenformdaten nacheinander abgespielt werden, so dass man sich ständig weiterentwickelnde, multitimbrale Sounds erhält, indem man nur eine einzige Taste gedrückt hält.

Jetzt, etwa 30 Jahre später, ist Korg mit einem brandneuen Synthesizer zurück, der seine Wurzeln definitiv im Wavestation-Format hat — aber denkt nicht, er wäre eine bloße Neuauflage. Der Wavestate ist für Korg der "nächste Schritt in der digitalen Synthese", wobei er sich nicht nur an der legendären Wavestation orientiert, sondern auch auf die Auseinandersetzung mit modularen Synthesizern, verschiedenen Grooveboxes und algorithmischer Komposition zurückgreift.

Mit dieser zweiten Generation des Wave Sequencing bekommt man beispielsweise weit mehr als nur ein einzelnes Pattern, das sich immer und immer wieder wiederholt. Wave Sequencing 2.0 spaltet das Timing, die Sequenz und die Melodie eines Samples auf, so dass sich die Sounds organischer entwickeln und verändern können. Es fügt außerdem zusätzliche manipulierbare Charakteristiken hinzu, wie Shapes, Step-Sequenzer-Werte und Gatezeiten.

Korg Wavestate

Wenn ihr nach noch mehr Inkonsistenz oder Zufall in euren Sounds sucht, drückt einfach auf das "Würfel"-Symbol auf der Vorderseite, um den intelligenten Randomisierungseffekt des Wavestate zu aktivieren, mit dem ihr entweder den gesamten Sound oder einen einzelnen Aspekt — Filter, Effekte oder Sample-Lane — zufällig auswählen lassen könnt.

Der Wavestate ist kompakt und lässt sich mit 37 Tasten einfach in jedes Produktionsrig oder Studio integrieren, ist aber gleichzeitig auch sehr gut zu bedienen und verfügt über spezielle Bedienelemente an der Vorderseite für die grundlegenden Funktionen wie Filter, LFOs, Effekte und Hüllkurven. Außerdem bietet er acht programmierbare Modifikationsregler, mit denen sich die Echtzeit-Performance (zusammen mit den Expression-Reglern des Wavestate, wie dem Modulationsrad oder dem Vektor-Joystick) optimieren oder ein spezieller neuer Sound speichern lässt.

Wie man es von einer Version aus dem Jahr 2020 erwarten kann, verfügt der Wavestate auch über eine Sample-Bibliothek, die mehr als tausendmal größer ist als die der ursprünglichen Wavestation. Zusammen mit dem beeindruckenden Cache an Filtern und dem riesigen Arsenal an Effekten ist das ein Grund, warum Korg ihn nicht einfach nur als Neuauflage bezeichnet.

Für einen tieferen Einblick in den neuen Wavestate und sein Wave Sequencing 2.0, schaut euch oben unser Video an. Klickt oben auf den "Folgen"-Button, um den Wavestate eurem Reverb-Feed hinzuzufügen und benachrichtigt zu werden, sobald er zum Kauf verfügbar ist. Alle Vintage-, Gebraucht- und neuen Korg-Geräte auf Reverb könnt ihr hier sehen.

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