Das amerikanisches Sprichwort lautet “Es gibt mehr als Mais in Indiana” und das stimmt so auch, denn Brian Wamplers Unternehmen Wampler Pedals stammt von dort.
Wie bei den meisten Jobs, die als echte Herzensangelegenheiten beginnen, waren die Anfänge ziemlich bescheiden.
"Ich habe das nicht gleich als Job gemacht”, sagt Brian. “Es ist einfach irgendwie passiert, als ich anfing für andere Pedale zu löten, die selbst keine Lust auf den DIY-Kram hatten."
Schon einige Jahre davor hatte Brian begonnen, sich für Elektronik zu interessieren. Er war jedoch frustriert, keine einfach verständliche Literatur zu finden. Also nahm er sich selbst der Sache an, las viel und veröffentlichte schließlich eine E-Book-Reihe, die sich mit den Grundlagen der Pedal-Modifikationen befasste.
"Viele der heute erfolgreichsten Builder waren mal meine Kunden”, sagt er. “Damit möchte ich nicht sagen, dass ich der Pedal-Industrie zu ihrer heutigen Popularität verholfen habe, sondern dass sie ihren Teil dazu beigetragen haben."
Mit dem Erfolg seiner E-Books stieg auch das Interesse an seinen Pedalen. Er fing an Effekte mit dem eigenen Wampler-Namen herzustellen. Das war vor zehn Jahren und heute gibt es fast 30 verschiedene Designs, die Brians Nachnamen tragen.
Aber seine Leidenschaft war immer die Verzerrung.
"Ich war schon immer ein Fan von Zerre", sagt Brian. “Schon bevor ich mit dem Bauen anfing, konnte ich nicht genug von diesen Sounds bekommen. Bereits als Kind war ich besessen von manchen Distortion und Overdrive-Sounds. Als ich dann älter wurde, habe ich angefangen die Sounds meiner Lieblingsbands nachzuahmen."
Und darin liegt auch der Kern von Wampler-Pedals, zwei Drittel des Sortiments bestehen aus Overdrives, Distortions, Fuzz und sogenannten Amp-in-a-Box-Pedalen.
"Nachdem ich jetzt zehn Jahre lang Schaltkreise und Pedale entwickelt habe, bin ich doch recht gut darin geworden spezielle Sounds zu kreieren. Das schafft man wirklich nur mit einer Menge Erfahrung."
Unter wamplerpedals.com findest du alle von Brians Experimenten.
Die Deluxe-Version des Plexi Drives hat mehr drauf als nur die vorzüglichen Marshall-Sounds der Standardausgabe. Der Boost im Tubescreamer-Stil bläst noch mal ordentlich an, während der 3-Band-EQ und der Bass-Toggle für zusätzliche Feinfärbung, Brightness und eine ordentliche Portion Boost sorgen.
Jetzt auf Reverb kaufenAngelehnt am Plexi Drive Deluxe und mit einem typischen Vox-Chime veredelt. Hier findest du die klassischen Controls eines AC-Verstärkers vor: Bass, Treble und Cut sowie einen Class-A Treble-Boost für singende Soli im Stil von Queen. Der Headroom-Schalter sorgt für mehr Luft nach oben.
Jetzt auf Reverb kaufenObwohl Brian dachte, dass dieses Pedal keine große Rolle für Wampler spielen würde, ist der der Ego Compressor eines der bestlaufendsten Pedale der Marke. Mit dem Mini gibt es mittlerweile sogar eine kleinere Version, mit allen Funktionen des großen Geräts. Wenn du einen Kompressor mit Blend-Regler suchst, wirst du hier fündig.
Jetzt auf Reverb kaufenIn den letzten Jahren haben sich viele Firmen an Kopien des legendären Klon-Designs versucht. So auch Wampler, die sich mit dem Tumnus Deluxe allerdings eine wenig von der Masse abheben. Ein 3-Band-EQ erweitert die tonale Bandbreite weit über den gewohnten Klon-Sound hinweg. Wer es minimalistischer mag, wird den kleinen Tumnus Mini lieben: ein einfacher Klon im Mini-Format.
Jetzt auf Reverb kaufenMit der zweiten Auflage des Faux Tape Echos liefert Wampler eins der derzeit besten Tape Delays auf dem Markt. Das hybride Design zeichnet sich durch einen sauberen Klang, verbesserte Einstellungen und Tap Tempo mit Subdivisions aus. Die Modulation hast du mittels der Depth- und Rate-Regler voll im Griff. Zudem passt das Delay gut aufs Pedalboard.
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